Leinsamenöl

 

Der Beginn des Flachsanbaus wird auf 4000-2000 v. Chr. datiert. Von Anfang an war der Wert von Flachs sowohl kulinarisch als auch häuslich aufgrund seiner ernährungsphysiologischen, gesundheitlichen und kulinarischen Vorteile beliebt.

 
Leinsamenöl ist ein farbloses bis gelbliches Öl, das aus den getrockneten reifen Samen der Flachspflanze gewonnen wird.

 

Es handelt sich um kaltgepresstes Öl ohne chemische Bestandteile, das durch Kaltpressung der Samen gewonnen wird.

 

Leinsamenöl sollte nicht erhitzt werden und sollte daher für kalte Speisen verwendet werden.

 

Es passt hervorragend zu Salate, Obstsalate, Quark und Ofenkartoffeln.

 

Durch seinen außergewöhnlichen nussigen, leicht heuartigen Geschmack ist das Leinöl eine echte Alternative zum ewigen Oliven- oder Sonnenblumenöl.

 

Durch seinen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren ist Leinöl nicht nur schmackhaft, sondern bringt zudem auch viele Vorteile für die Gesundheit: es soll sich positiv auf den Cholesterinspiegel sowie das Immunsystem auswirken, bei Depressionen,  Hyperaktivität, während der Wechseljahre und sogar bei der Krebstherapie helfen und gut für die Haut und alle anderen Organe sein. Auch die Darmflora profitiert von den Schleimstoffen, die im Leinöl vorhanden sind. Als Hausmittel wird das vielseitige Öl seit langem bei Husten sowie Heiserkeit eingesetzt. Rundum hat Leinöl eine gesunde Wirkung.

 

Dieses Öl enthält B-Komplex-Gruppen von Vitaminen wie Riboflavin, Niacin, Thiamin, Pantothensäure, Vitamin B-6 und Folate. Es ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin E, ein starkes, fettlösliches Antioxidans, das für die Aufrechterhaltung der Integrität der Zellmembran von Schleimhäuten und der Haut erforderlich ist, indem es vor schädlichen sauerstofffreien Radikalen geschützt wird.
Leinsamenöl ist auch reich an Mineralien wie Mangan, Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Zink und Selen.